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Montag, den 09. Juni 2003, 08:01 Uhr (veröffentlicht von Christian Hölscher) [Permalink]

Pfingstbrief von Diözesanadministrator Becker

Weihbischof Becker

Mut zum Aufbruch in ein neues, weites Land will Diözesanadminstrator Weihbischof Hans-Josef Becker den Gemeinden des Erzbistums mit seinem diesjährigen Pfingstbrief machen. Die Kirche sei das pilgernde Gottesvolk, "das Volk, das nicht am Ziel, sondern unterwegs ist". Eine Kirche, die bei den Menschen sein und mit ihnen mit gehen wolle, müsse daher bereit sein, stets neu aufzubrechen. Ein Beispiel für einen Neubeginn seien an vielen Orten des Erzbistums die Pastoralverbünde, die die gewohnten Strukturen aufbrächen: "Ein Aufbruch, der es ermöglicht, wie Abraham in ein neues, weites Land zu ziehen." Der verstorbene Erzbischof Johannes Joachim Kardinal Degenhardt hatte sich 2001 erstmals in der Form eines Pfingstbriefes an die Gemeinden gewandt. Diözesanadministrator Becker setzt nun in der Zeit der Sedisvakanz diese Tradition fort.

Weihbischof Becker beginnt seinen Pfingstbrief mit einem Hinweis auf die älteste Aufbruchsgeschichte der Heiligen Schrift: die Aufforderung Gottes an Abraham, sein Land und seine Familie zu verlassen. Mit dieser Weisung sei jedoch auch die Zusage des Segens Gottes verbunden: "Der Segen ist gewissermaßen das Reisegepäck, das Gott dem Abraham mit auf dem Weg gibt." Auch der Pfingstbericht im Neuen Testament schildere einen Aufbruch: "Den Freunden Jesu, die bis dahin aus lauter Angst die Türen verschlossen hielten, werden die Türen aufgerissen." So komme es zur Geburtsstunde der Kirche: "Nun nimmt das Evangelium seinen Weg in die Welt, und die Kirche wird universal."

Im folgenden weist Weihbischof Becker auf die Tatsache hin, dass es in der Geschichte der Kirche jedoch immer auch Tendenzen gegeben habe, sich hinter sicher verschlossene Türen zurückzuziehen. Hier habe zuletzt das Zweite Vatikanische Konzil die Türen zum Dialog mit der Welt weit aufgestoßen. Auf der Ebene des Erzbistums stelle nun die Umgestaltung der Gemeindestruktur zu Pastoralverbünden einen Aufbruch dar. Es sei ein Aufbruch, "der wie an Pfingsten die Erfahrung von Vielfalt in Einheit schenken kann, gerade zwischen den Gemeinden". Er fordere heraus, die Fenster der eigenen Gemeinde zu öffnen, um wieder das Gespräch mit allen zu suchen.

Pfingstbrief downloaden.

Quelle: Erzbistum-Paderborn.de


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