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Katholische Kirchengemeinde St. Alexander Iggenhausen
mit der Kapellengemeinde St. Luzia Grundsteinheim

Aktuelle Neuigkeiten

 
Samstag, den 05. Juni 2021, 18:52 Uhr (veröffentlicht von Christian Hölscher) [Permalink]

20-jähriges Priesterjubiläum von Pastor Raphael Schliebs

Vor 20 Jahren wurde Pastor Raphael Schliebs zum Priester geweiht. Seit zwei Jahren ist er auch für unsere Kirchengemeinde seelsorgerisch zuständig. Als Dank für dieses Jubiläum hat Pastor Raphael Schliebs auch in unserer Gemeinde heute eine Dankmesse gefeiert.

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Im Anschluss würdigte die Gemeinde in einer Ansprache sein priesterliches Wirken, Angela Wächter, Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, überreichte einen "Kräutergarten" als kleines Präsent - für Leib und Seele.

Die Ansprache wird nachfolgend wiedergegeben:

"Ich stehe hier heute wegen eines besonderen Anlasses, wir konnten es eben bei den Messintentionen schon hören.

Lieber Pastor Schliebs, lieber Raphael!

Am 2. Juni 2001 hat Dich Erzbischof Johannes Joachim Kardinal Degenhardt in Paderborn zum Priester geweiht. Seit 20 Jahren bist Du als Priester, als Pastor, als Hirte, für viele Gläubige, für viele Gemeinden im Einsatz. Seit April 2019 - mit Errichtung des Pastoralen Raumes Wünnenberg-Lichtenau - bist Du nun auch für uns als Pastor für die Seelsorge verantwortlich. Es freut und ehrt uns sehr, dass Du dieses Jubiläum auch heute und hier bei uns und mit uns feierst.

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Die Errichtung des Pastoralen Raumes Wünnenberg-Lichtenau - oder - wie es hier jahrelang im Volksmund hieß - die "Zusammenlegung mit Wünnenberg" - ist seit vielen Jahren klar gewesen. Sie war, was die Erwartung im Vorfeld angeht, so ein bisschen wie die Gewitterwolken in den letzten Tagen: nach dem Sonnenschein, von dem wir verwöhnt waren, Jahrhunderte lang mit einem Pfarrer, der in Iggenhausen gewohnt hat, gab es ab 2006 etwas Donnergrollen und spätestens 2019 wurde dann mit dem Pastoralen Raum das große Gewitter erwartet: kein Priester mehr im Ort, erst der Pastoralverbund Lichtenau, dann der Pastorale Raum Wünnenberg-Lichtenau. Aus dem Pfarrer wurde ein Pastoralteam. Ein Team, das für 22 Ortsteile der Städte Bad Wünnenberg und Lichtenau zuständig ist. Ich weiß nicht, wie oft mir im Vorfeld gesagt worden ist: "Dann kannst Du hier alles dicht machen, das war es dann." Natürlich habe ich widersprochen. Und natürlich ist das in dieser Form Quatsch. Aber ich gebe zu, auch ich hatte Sorgen, was das wohl geben wird. Du hast einen wesentlichen Anteil daran, dass alle hier vor Ort bemerkt haben, dass es weitergehen kann und wird. Natürlich gibt es Einschnitte und mit den Pfarrnachrichten März diesen Jahres sollte auch allen klar sein, wohin die Reise langfristig geht, aber "dicht machen" müssen wir hier gar nichts, auch wenn wir in unserer Gemeinde nicht mehr jedes Wochenende eine Eucharistiefeier werden feiern können - und langfristig sogar nur noch eine im Monat.

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Im Mai 2019, also im zweiten Monat des neu errichteten Pastoralen Raumes, hatte der Spielmannszug Grundsteinheim ein Frühlingskonzert gegeben. Es ist üblich, dass Vereine zu ihren Feiern und Ereignissen normalerweise auch den Pfarrer einladen. Und von den Vereinen hier vor Ort wurde es eigentlich auch erwartet, dass normalerweise die Absage kommt und das war es dann. Das ist auch irgendwo verständlich, es braucht keine große Phantasie dafür, was gerade an Wochenenden für einen Priester ansteht, erst recht in einem Pastoralen Raum mit mehr als 20 Dörfern. Pfr. Daniel Jardzejewski musste wegen eines parallel stattfindenden Termins absagen, richtete aber dem Spielmannszug aus, dass Pastor Schliebs kommt. Die Ankündigung war schon einmal für sich eine tolle Sache. Und dann warst Du also da. Kein Pflichtbesuch, Du hast Dich mit den Anwesenden gefreut, jeden Anwesenden mit einem freudigen Lächeln begrüßt und auch abseits irgendwelcher Funktionsträger Menschen angesprochen und die Musik genossen, von der ersten bis zur letzten Minute. So, als wärest Du schon seit Jahren da gewesen und nicht als wenn Du jedenfalls für die Nicht-Kirchgänger fremd gewesen wärest. So etwas kann man nicht spielen, das geht nur, wenn es von Herzen kommt. Ich bin hinterher noch Wochen später darauf angesprochen worden und nicht nur einmal: "DAS ist mal ein Pastor!" Das war der Start in unserer Gemeinde.

Du hast Dich kurz darauf bei der Aufgabenverteilung im Pastoralen Raum bereiterklärt, auch die seelsorgerische Zuständigkeit für Iggenhausen und Grundsteinheim zu übernehmen und lässt es Dir nicht nehmen, jederzeit aus Haaren bei Wind und Wetter nach Grundsteinheim und Iggenhausen zu kommen. Auch abseits von Gottesdiensten.

In seiner Predigt zu seiner ersten Chrisam-Messe am Gründonnerstag im Jahr 2013 hat Papst Franziskus den Priestern und auch den Gläubigen so manches zum Priesteramt mit auf den Weg gegeben, das damals nicht nur in kirchlichen Medien Beachtung gefunden hat. Eine Aussage ist besonders hängen geblieben - es ist eine Bitte an die Priester:

"Seid Hirten mit dem „Geruch der Schafe“, dass man ihn riecht –, Hirten inmitten ihrer Herde und Menschenfischer."

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Diese Bitte wurde von Papst Franziskus ausgesprochen, weil eben das oft abhanden gekommen ist. Manchen Priestern fehlt der Geruch der Schafe, die Verwurzelung in der Gemeinde droht verloren zu gehen. Rein in die Kirche, Messe lesen, raus aus der Kirche, ab ins Auto und weg. "Man sieht sich!" - in zwei Wochen, einem Monat, demnächst... Das ist bei Dir nicht so. Du bist immer ansprechbar - wirklich immer! Und wenn Du keine Zeit hast und weg musst, dann kommst Du wieder. Du lässt es Dir nicht nehmen, beispielsweise zu Aktionen wie zu Christi Himmelfahrt den halben Tag über vor Ort zu sein (letztlich in Deiner Freizeit - nachdem alle Messen gefeiert waren). Du bereitest solche Dinge mit vor. Du findest Dinge nicht nur toll, Du packst mit an. Du fährst nicht nur durch Iggenhausen und Grundsteinheim durch. Du hältst auch an! Du sprichst mit den Menschen, Du lachst mit den Menschen. Du trauerst mit den Menschen. Du leidest mit den Menschen. Du freust Dich mit den Menschen. Und nicht zuletzt: Du bist auch als Mensch in der Gemeinde präsent und authentisch und lässt sie in Momenten, wo es für Dich sicherlich nicht leicht ist, auch teilhaben an Deinem Menschsein, auch heute, wo wir auch für die Lebenden und Verstorbenen Deiner Familie beten durften. Auch wenn Du hier nicht wohnst, Du bist wirklich UNSER Pastor - natürlich NICHT NUR UNSER Pastor, aber eben AUCH unser Pastor. Und dafür sind wir sehr dankbar! Du lebst, was Papst Franziskus erbeten hat: Du bist "Hirte mit dem Geruch der Schafe". Man spricht von der Berufung zum Priester. Du bist einer von jenen Priestern, wo man spüren und verstehen kann, was das bedeutet: zum Priesteramt berufen zu sein.

Schließen möchte ich einmal auch mit Worten, die wir so manches Mal von Dir hören durften: Wir wünschen Dir heute einen schönen Abend, einen schönen Sonntag und eine noch bessere Woche! Wir sind sehr froh, dass Du da bist - und für uns da bist. Wir sind Dir für Dein Wirken sehr dankbar! Wir wünschen Dir als Pastor viele erfüllte, frohe und glückliche Jahre, Gottes Segen, Gesundheit und Freude im Priesteramt! Und zwar gern noch hoffentlich lange Zeit auch in unserer Gemeinde! Vielen Dank!"

Ansprache von Christian Hölscher, Kirchenvorstand, stellvertretend für die Kirchengemeinde

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Freitag, den 28. Mai 2021, 18:00 Uhr (veröffentlicht von Christian Hölscher) [Permalink]

Pfarrnachrichten Juni - Fronleichnam u.v.a.m.

Fronleichnam: Der auferstandene Christus ist mitten unter uns!

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Foto: Hiltrud Kröger. Fronleichnam in Iggenhausen im Jahr 2019.

Fronleichnam – damit verbinden wir Prozessionen. Als pilgerndes Volk unterwegs durch die Straßen, singend und betend den Leib des Herrn in der Monstranz dabei: Eine beeindruckende Demonstration unseres Glaubens auch außerhalb des Kirchenraumes. Wir nehmen aber auch wahr, dass dieses Zeichen draußen immer weniger verstanden wird, vielleicht sogar auch von manchen, die den Weg mitgehen. Papst Benedikt sagte einmal in einer Fronleichnamspredigt: „Ohne Illusionen, ohne ideologische Utopien gehen wir auf den Straßen dieser Welt. In uns tragen wir den Leib des Herrn. Wir hüten die feste Überzeugung, dass die Liebe Gottes, Mensch geworden in Christus, stärker als das Böse, die Gewalt und der Tod ist. Das Allerheiligste wird in Prozession durch die Straßen getragen, um zu zeigen, dass der auferstandene Christus mitten unter uns ist und uns zum Himmelreich führt.“ In diesem Jahr müssen wir schon zum zweiten Mal auf die feierliche Ausschmückung dieses Festes wegen der Corona-Pandemie verzichten. Sicher, es gibt feierliche Gottesdienste; es ist auch schön, wenn in einigen Orten unseres Pastoralen Raumes die Stationsaltäre aufgebaut und geschmückt sind, als Einladung zum Gebet, - aber bewusst durch unsere Straße ziehen, das entfällt. Bleiben wir katholische Christen damit unsichtbar? Corona lässt die traditionellen Weisen auch hier, unseren Glauben zu zeigen, so nicht möglich sein, aber es fordert uns heraus, mit unserem Glauben in anderer Weise gegenwärtig zu sein. Sichtbar zu bleiben, vom Heiligen Geist erfüllt unseren Glauben zu bekennen und andere spüren zu lassen: Wir haben eine Botschaft. Eine frohe Botschaft, die uns erfüllt und die es sich lohnt, weiter zu tragen in die Straßen und Häuser unserer Dörfer. Ihn, der im Zeichen des Brotes unter uns ist und nährt; Ihn, der uns herausfordert, selbst füreinander Brot zu sein.

Im Zentrum des Hochfestes stehen Leib und Blut Christ, ER selbst mitten unter uns. In dieser Zeit, in der Prozessionen nicht möglich sind, laden wir in unserem Pastoralen Raum ein, sich IHM auszusetzen, bei IHM zu verweilen, sich von IHM beschenken und bestärken zu lassen. In der Pfarrkirche St. Antonius zu Wünnenberg sind alle eingeladen, nach dem Hochamt bis zur Sakramentsandacht um 18.30 Uhr bei IHM zu verweilen. Dieselbe Möglichkeit besteht in der Pfarrkirche St. Cyriakus zu Kleinenberg in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr. ER setzt sich im Sakrament des Brotes in dieser Zeit uns Menschen dort aus. In der Pfarrkirche St. Marien zu Fürstenberg sind alle, denen es wichtig und wertvoll ist, um 19.00 Uhr zu stillen Anbetung eingeladen.

Firmung im Pastoralen Raum

Im November wird das Sakrament der Firmung den Jugendlichen der Klassen 9 und 10 in unserem Pastoralen Raum gespendet. Die Jugendlichen werden im Juni angeschrieben und erhalten nähere Informationen zur Firmung und zur Firmvorbereitung, die in diesem Jahr, der Situation geschuldet, eher auf digitalem Weg stattfinden wird. Sollte jemand keine Post bekommen, bitten wir darum, sich im jeweiligen Pfarrbüro oder per E-Mail bei Gemeindereferent Wiedenstritt zu melden.

Pfarrer i. R. Johannes Sprenger - Nun also doch Bad Wünnenberg

In der März-Ausgabe der Pfarrnachrichten wurde eine reduzierte Gottesdienstordnung auch mit dem Weggang von Pastor Wippermann und meinen Plänen begründet, eine altersgerechte Wohnung in Paderborn zu suchen. Eine solche Wohnung hatte ich inzwischen gefunden, und eine weitere Möglichkeit – ebenfalls in Paderborn – tat sich auf. Doch dann waren es einige pfiffige Wünnenberger, die von einer freien Wohnung vor Ort im Haus der Gesundheit wussten. Die Plätze dort waren seit langem ausgebucht, doch hatte eine Partei einen Rückzieher gemacht. So wurde ich auf diese Wohnung angesetzt – mit Erfolg. Im Juni werde ich dort meine neue Wohnung beziehen.

Ist damit die gekürzte Gottesdienstordnung hinfällig? Keineswegs! Sicher werde ich weiter gern für Aushilfen etwa in Ferienzeiten oder bei Krankheiten von Mitbrüdern da sein. Aber mit dem Älterwerden darf es dann auch dabei bleiben. Schließlich soll es nicht so weit kommen, dass ein Raunen durch die Kirche geht, wenn ich aus der Sakristei zum Gottesdienst komme: „Schon wieder der Alte!“ Jene, die das jetzt schon tun, bitte ich um liebende Geduld. Also dann weiter hier vor Ort – mit dem Herrn unterwegs.

Johannes Sprenger

Komplette Pfarrnachrichten zum Lesen oder Drucken

In der PDF-Ausgabe der Pfarrnachrichten finden sich viele weitere Informationen:

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In gedruckter Form liegt der Pfarrbrief ab diesem Wochenende in unseren Kirchen aus.

Gottesdienstordnung

Die aktuelle Gottesdienstordnung für Gottesdienste in unserer Gemeinde ist ab sofort HIER ONLINE und steht dort auch zum Ausdrucken zur Verfügung.

Freitag, den 28. Mai 2021, 17:55 Uhr (veröffentlicht von Christian Hölscher) [Permalink]

Konkretisierung der Gottesdienstordnung für den Pastoralen Raum

Liebe Schwestern und Brüder,

in den letzten Wochen haben sich noch einige Konkretisierungen der Neuen Gottesdienstordnung ergeben. Diese möchten wir Ihnen hier erläutern:

Für die gesetzten Messen, samstags 17.00 Uhr Vorabendmesse in Bad Wünnenberg; sonntags 09.00 Uhr in Lichtenau und 18.00 Uhr in Bad Wünnenberg, sollen keine besonderen Gottesdienste gefeiert werden (Erstkommunion, …). Diese drei Messen sind als verlässlich gesetzt für den gesamten Pastoralen Raum vorgesehen. So können die Gläubigen aus den acht Gemeinden, in denen jetzt schon nicht jeden Sonntag eine Hl. Messe gefeiert wird, an diesen Messfeiern teilnehmen. Natürlich ist dies auch in den anderen Orten möglich, zurzeit aber durch die besonderen Bedingungen nicht immer so einfach.

Daraus ergibt sich, dass die Feiern der Erstkommunion in den Pfarreien Wünnenberg und Lichtenau nicht an deren gewohnter Messzeit, sondern zu einer anderen Zeit gefeiert werden. - Anmeldungen zu den Gottesdiensten siehe Seite 26. Für die Erstkommunionfeiern in den anderen Orten, die sich von Juni bis Oktober ziehen, gilt die Bitte an die Besucher, falls die Kirche zu klein ist, auf die Messen in den anderen Orten auszuweichen.

Auch wenn Schützenfeste in diesem Jahr nicht gefeiert werden können, finden doch in einigen Orten Gottesdienste anlässlich des Schützenfesttermins statt. In den letzten Wochen hat sich das Pastoralteam mit den Verantwortlichen der Schützenvereine und Bruderschaften digital getroffen und eine Möglichkeit entwickelt, wie Gottesdienste zu den Schützenfesten auch in Zukunft unter den Bedingungen der neuen Gottesdienstordnung stattfinden können. Um den gewohnten Ablauf der Schützenfeste zu ermöglichen und gleichzeitig nicht die neue Gottesdienstordnung für die gesamte Schützenfestzeit außer Kraft zu setzen, können auch in Zukunft Schützengottesdienste zu den gewohnten Zeiten stattfinden. Welche Art von Gottesdienst jeweils gefeiert werden kann, hängt von der Gottesdienstordnung ab.

Ihr Pastoralteam

Werktagsmessen / Seelenämter

Wir weisen darauf hin, dass an den Tagen, an denen nachmittags ein Seelenamt stattfindet, die Werktagmesse entfällt. Die Intentionen des Tages werden von den Sekretärinnen auf eine andere Messe verschoben. Bei entsprechenden Terminwünschen wenden Sie sich bitte an die Büros. Vielen Dank.

Sonntag, den 23. Mai 2021, 14:33 Uhr (veröffentlicht von Christian Hölscher) [Permalink]

Pfingsten - einige Worte samt Fotos

"Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen."

Apostelgeschichte 2,1

So ähnlich war unser Pfingstgottesdienst heute Morgen. Sicherlich nicht ganz so energisch, aber das Wetter begleitete den Gottesdienst auf vergleichbare Weise - und machte das Pfingstgeschehen deutlich.

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100 Personen durften sich auf dem sehr gelungenen, neu gestalteten Gelände des Ehrenmals für den Gottesdienst aufhalten. Und trotz des schlechten Wetters waren fast alle Angemeldeten erschienen - und noch einige, die sich ohne Anmeldung hingetraut hatten. So konnten wir einen feierlichen Gottesdiensts feiern, an dem auch viele Schützen, die eigentlich an diesem Wochenende unter anderen Umständen ihr Schützenfest gefeiert hätten, teilgenommen haben. Spätestens zur Predigt hatte Pastor Raphael Schliebs es dann auch geschafft, die hartnäckigsten Wolken zu vertreiben und es blieb dann auch trocken.

Im Anschluss an den Gottesdienst hielt Oberst Martin Hölscher eine Ansprache vor dem Hintergrund des Pfingstfests, des ausgefallenen Schützenfestes und des Gedenkens an die Verstorbenen von Krieg und Verfolgung und der Corona-Pandemie. Der Kranz war zuvor auf behördliche Vorgabe unter Ausschluss der Öffentlichkeit am Ehrenmal niedergelegt worden.

Christi Himmelfahrt 2020, Feriengottesdienst 2020, Erntedank 2020, Weihnachten 2020, Ostern 2021 und Christi Himmelfahrt 2021 - so langsam haben wir Übung darin, egal bei welchem Wetter würdig einen Gottesdienst an der frischen Luft zu feiern und so nicht nur einem kleinen Grüppchen, sondern einer recht stattlichen Gemeinde sicher die Teilnahme zu ermöglichen. Aber es macht müde. Und so war es zu Pfingsten eine tolle Sache, dass die Aktiven des Heimatschutzvereins nicht nur mit Worten voll mit dabei waren. So wurden kurzerhand die eigenen Gartenstühle rekrutiert und zur Verfügung gestellt und alles auf- und abgebaut. Und auch samt Zelt während der Böen dort festgehalten, wo es hingehört. Ein herzliches Dankeschön dafür!

Der Dank gilt einmal mehr allen weiteren Helferinnen und Helfern, die wieder - ohne Murren - da waren und dafür gesorgt haben, dass sich etwas bewegt, trotz aller Widrigkeiten! Nicht zuletzt auch den Besucherinnen und Besuchern, die trotz des Wetters es sich nicht haben nehmen lassen, mit dabei zu sein und so den Lohn für alle Mühen zu liefern!

39 Fotos sind online - hier klicken.

Montag, den 17. Mai 2021, 15:17 Uhr (veröffentlicht von Ordnungsdienst) [Permalink]

Pfingstgottesdienst voll ausgebucht - Anmeldungen gestoppt

Die Nachfrage nach Plätzen für den Gottesdienst am Pfingstsonntag um 10:45 Uhr am Ehrenmal in Grundsteinheim haben wir so nicht erwartet. Wir mussten die Anmeldung heute stoppen.

Alle angemeldeten Personen erhalten einen Platz garantiert. Weitere Anmeldungen können wir nicht entgegennehmen. Aufgrund der Menge der angemeldeten Personen bitten wir um rechtzeitiges Erscheinen, nach Möglichkeit spätestens 10 Minuten vor Messbeginn - gern auch früher, um Warteschlangen zu vermeiden. Wir danken für die Beachtung der derzeitigen Regelungen und das Tragen einer medizinischen Maske auf dem Gelände.

Das Ehrenmal ist ein städtisches Grundstück, das wir dankenswerterweise für den Gottesdienst nutzen dürfen. Auflage zur Nutzung ist seitens der Stadt, dass sich auf dem Grundstück auch während des Gottesdiensts nicht mehr als 100 Personen aufhalten. So erklärt sich die Kapazität.

Es ist zwar nicht 100% ausgeschlossen, dass wir am Sonntag für nicht angemeldete Einzelpersonen einen Platz haben - je nachdem, wie vollzählig die angemeldeten Personen erscheinen. Grundsätzlich sieht es allerdings so aus, dass wir ausnahmsweise bei diesem Gottesdienst vermutlich keine weiteren Personen in nennenswertem Umfang auf das Gottesdienstgelände werden lassen können. Wir bitten schon jetzt vor dem Hintergrund der derzeitigen Situation um Verständnis, sofern wir unter Umständen in diesem Fall keinen Zutritt zum Gelände gewähren können sollten.

Wir danken allen, die sich angemeldet und auch Personen bei der Anmeldung geholfen haben. Das erleichtert uns den Ordnungsdienst und die Vorbereitung erheblich. Die Platzzuteilung erfolgt durch den Ordnungsdienst streng nach Haushaltszugehörigkeit. Wir bitten auch um Verständnis, dass wir auf andere Kriterien keine Rücksicht nehmen können. Nach Ende des Gottesdiensts bitten wir das Gelände zu verlassen und mit Abstand den Heimweg anzutreten.

Wir freuen uns sehr auf einen schönen Pfingstgottesdienst und auf Zeiten, wo wir all diese Rahmenbedingungen nicht mehr in dieser Form benötigen. Nochmals danke für das Verständnis aller Besucherinnen und Besucher und die Unterstützung bei der Durchführung!

Nachtrag auf Basis von Rückfragen

Alle, die sich angemeldet haben, auch jene, die ihre Anmeldung versehentlich oder vermeintlich nicht per Mail bestätigt haben, sind angemeldet. Wir haben die Anmeldungen manuell bestätigt. Auch alle, die uns mündlich um Anmeldung gebeten haben (bis 14:30 Uhr), sind angemeldet.

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