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Mittwoch, den 20. Juli 2005, 19:36 Uhr (veröffentlicht von Christian Hölscher) [Permalink]

Weltjugendtag: Neue Zahlen aus Paderborn

Mit dem offiziellen Anmeldeschluss zum Weltjugendtag (WJT) sind 9.254 Gäste für das Erzbistum Paderborn gemeldet. Weitere 3.340 Gäste sind noch unentschlossen: Sie haben ihr Kommen angekündigt, sich bisher aber nicht verbindlich angemeldet. Wie das Kölner WJT-Büro mitteilte, haben sich deutschlandweit etwa 120.000 Jugendliche aus 162 Ländern für die „Tage der Begegnung“ in den Bistümern angemeldet. Vom 11. bis 14. August werden junge Menschen aus 60 Ländern das Erzbistum Paderborn besuchen. Mehr als 20.000 Helfer haben sich darauf vorbereitet, ihnen einen erlebnisreichen Aufenthalt zu bereiten. Die Gäste werden am 15. August zu den zentralen Veranstaltungen des XX. Weltjugendtages nach Köln reisen – begleitet von derzeit 5.326 Jugendlichen aus dem Erzbistum Paderborn.

„Obwohl am Freitag offizieller Anmeldeschluss in Köln war, können die Gemeinden in unserem Erzbistum noch Gäste aufnehmen, die sich später melden“, sagt Jugendpfarrer Meinolf Wacker, Bistumsverantwortlicher für den Weltjugendtag. In einer Telefonaktion habe man in den vergangenen Wochen versucht, von solchen Gruppen Rückmeldungen zu erhalten, die bereits im vergangenen Jahr ihr Kommen angekündigt hatten, sich aber jetzt nicht angemeldet haben. Dadurch könne die Zahl der angemeldeten Gäste noch steigen. Derzeit bekämen drei Viertel (159) der insgesamt 217 Pastoralverbünde des Erzbistums Besucher.

Die nach Ländern größten Gastgruppen kommen ins Erzbistum Paderborn aus Frankreich (1.219), Italien (1.215) und Polen (1.115). Stark vertreten sein werden auch Korea (483), Guatemala (481), Bosnien-Herzegowina (415), Brasilien (407), Portugal (399), Rumänien (258), Serbien (250) und Kroatien (222). Die kleinsten Gastgruppen kommen aus Mali (1), Malawi (2), Sri Lanka (3), El Salvador (4), Indonesien (4), Laos (4) und Gambia (5). Unter den Gästen werden 205 Priester und elf Bischöfe sein.

70,6 Prozent der ausländischen Gäste deutschlandweit stammen aus Europa, 11,5 Prozent aus Südamerika und 9,5 Prozent aus Nordamerika. Aus Afrika haben sich 5,7 Prozent angemeldet und aus Asien 5,3 Prozent. Die meisten Jugendlichen für die „Tage der Begegnung“ stammen aus Frankreich (21.000), aus Italien (18.000) und aus Polen (10.000). Nach Angaben des Kölner WJT-Büros nimmt jeder zweite ausländische Gast, der für die ganze Woche in Köln registriert ist, auch an den „Tagen der Begegnung“ teil.

Die 120.000 Gäste zu den „Tagen der Begegnung“ in Deutschland stellen eine neue Höchstmarke in der WJT-Geschichte dar. Zu den ersten „Tagen der Begegnung“ 1997 in Paris meldeten sich rund 100.000 Pilger an. Nach Rom im Jahr 2000 kamen etwa 50.000 Jugendliche, in Toronto im Jahr 2002 waren es rund 70.000.

Quelle: Erzbistum-Paderborn.de


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