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Samstag, den 25. Dezember 2004, 21:28 Uhr (veröffentlicht von Christian Hölscher) [Permalink]

Weihnachtspredigt unseres Erzbischofs

Wie auch schon im letzten Jahr möchten wir an dieser Stelle die Predigt unseres Erzbischofs zu Weihnachten in Auszügen veröffentlichen:

„Weihnachten ist das Geburtsfest des Erlösers“ und es sei deshalb ein sehr verbindliches Fest. Das betonte Erzbischof Hans-Josef Becker in seiner Weihnachtspredigt während des Pontifikalamtes am ersten Weihnachtstag im Hohen Dom zu Paderborn. „Wie viele feiern unverbindlich Weihnachten und feiern damit an Weihnachten vorbei!“ Der Erzbischof wünschte allen „echte Freude über die Menschwerdung des Gottessohnes“ und Mut, sich durch ihn verändern zu lassen.

„Wenn die Christen den neugeborenen Christus wirklich als Erlöser der Welt anerkennten, wenn mitten in einer unverbindlich bleiben wollenden Welt die Verbindlichkeit der Geburt des Erlösers für uns alle Anerkennung fände, dann würde das Weihnachtsfest nicht nur uns verändern, sondern Weihnachten würde von Jahr zu Jahr mehr unsere Welt durch die Christen verändern.“ Zum Beispiel könne das Jahr 2005 ein wenig friedvoller, liebevoller, hoffnungsvoller und besser werden.

Alle Welt feiere Weihnachten, so der Erzbischof zu Beginn seiner Predigt. Menschen versöhnten und beschenkten sich. „Es ist ein Hauch von heiler christlicher Welt über allem, möchte man meinen.“ Doch nach den Feiertagen sei alles wieder vorbei. „Warum wirkt Weihnachten nicht nachhaltiger? Warum verändert es uns nicht oder vielleicht nur so wenig?“

In einer Umfrage unter Christen hätten mehr als fünfzig Prozent gesagt, der Satz „Christus ist der Erlöser der Welt“ sage ihnen nichts. Erzbischof Becker betonte: „Die Weihnachtsfreude lebt aus der Gewissheit darüber, dass uns der Erlöser geboren ist.“ Wer sich nicht über die Geburt des Erlösers freuen könne, feiere an Weihnachten vorbei. „Der Jesus, der heute vor unserem Auge steht, ist derselbe, um den es auch am Karfreitag, an Ostern und Pfingsten geht. Er ist unser Erlöser!“

Mit dem in der Werbung häufig gebrachten und eine Grundbefindlichkeit des heutigen Menschen treffenden Wort „unverbindlich“ passe Weihnachten nicht zusammen: „Der Erlöser konfrontiert und fordert.“ Er fordere, Frieden, Gottvertrauen und Hoffnung in die Welt hinaus zu tragen. „Wenn wir es wirklich feiern wollen, hat das Geburtsfest Christi für uns ehrliche Konsequenzen: Es ist ein sehr verbindliches Fest.“ Erzbischof Becker sagte zum Schluss seiner Predigt, er wünsche allen ein „verbindliches Weihnachten“.

Quelle: Erzbistum-Paderborn.de


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