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Donnerstag, den 04. September 2003, 21:32 Uhr (veröffentlicht von Christian Hölscher) [Permalink]

Wappen und Wahlspruch unseres neuen Erzbischofs

Wappen von Erzbischof Hans-Josef Becker

In der Vorbereitung auf seine Amtseinführung als neuer Erzbischof von Paderborn hat Weihbischof Hans-Josef Becker sich ein Wappen gewählt. Bei der Gestaltung hat er sich an den Wappen seiner Vorgänger auf dem erzbischöflichen Stuhl orientiert. Als Wahlspruch, der das Wappen vervollständigt, behält er das Leitwort seines Wirkens als Weihbischof: „Auf Dein Wort hin.“ Weihbischof Becker wird am Sonntag, 28. September, ab 15 Uhr in sein Amt als 66. Bischof und 4. Erzbischof von Paderborn eingeführt. Die Amtseinführung im Hohen Dom werden der Apostolische Nuntius Erzbischof Giovanni Lajolo und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Bischof Karl Kardinal Lehmann vornehmen.

Das Wappen von Erzbischof Becker ist geteilt und gespalten. In der oberen Hälfte greift das goldene Kreuz auf rotem Grund das Wappen des Erzbistums Paderborn auf. Daneben deutet das goldene Kreuz im Hirschgeweih auf blauem Grund auf das Wappen der Benediktinerabtei Grafschaft hin. Die Heimatgemeinde des Erzbischofs, St. Pankratius, Belecke, war bis zur Säkularisation 1803 Propstei des Klosters Grafschaft.

In der unteren Hälfte steht der grüne Pfauenwedel auf goldenem Grund als Symbol für den Bistumspatron, den Hl. Liborius, und die Verbundenheit mit dem Bistum Le Mans, die sich in dem im Jahre 836 zwischen den Diözesen geschlossenen „Liebesbund ewiger Bruderschaft“ ausdrückt. Im rechten Feld ist das rote Ankerkreuz auf Silber von Pyrmont abgebildet. Es weist darauf hin, dass die Bischöfe von Paderborn bis 1802 Grafen von Pyrmont waren. Über dem Wappen ragt das Pallium hervor, das Zeichen der besonderen Verbundenheit der Erzbischöfe mit dem Papst.

Der Wahlspruch „Auf dein Wort hin“ – auf dem Wappen in der lateinischen Form „in verbo autem tuo“ – zitiert das Wort des Simon Petrus, der trotz vergeblicher Arbeit zuvor und entgegen seiner Erfahrung als Fischer dem Wort Jesu vertraut und die Netze zum Fang auswerfen will (Lk 5,5).

Quelle: Erzbistum-Paderborn.de


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