Kapelle St. Luzia, GrundsteinheimKatholische Kirchengemeinde St. Alexander Iggenhausen und St. Luzia, GrundsteinheimPfarrkirche St. Alexander, Iggenhausen

Aktuelle Neuigkeiten

Samstag, den 11. September 2004, 15:52 Uhr (veröffentlicht von Christian Hölscher) [Permalink]

WELTJUGENDTAGSKREUZ BEI UNS und weitere Infos zum Weltjugendtag 2005

Weltjugendtag in Paderborn
Weltjugendtagskreuz in Grundsteinheim

Vom 17. bis 24. Oktober 2004 wird das Weltjugendtagskreuz im Erzbistum Paderborn unterwegs sein. Los geht es in Dortmund, bis das Kreuz eine Woche später in Paderborn ankommen wird. Alle Jugendlichen sind eingeladen, den Weg des Kreuzes durch unser Erzbistum ein Stück weit mitzugehen.

Am Sonntag, dem 24.10.2004, wird das Kreuz auch seinen Weg nach Grundsteinheim finden. Um 12:30 Uhr wird eine Station in Grundsteinheim sein. Ca. eine halbe Stunde wird sich die Pilgergruppe in Grundsteinheim aufhalten (Schätzungen zufolge könnten es rund 300 Teilnehmer, aber auch mehr oder weniger, sein).

Zum Abschluss des Heiligen Jahres 1983/84 vertraute Papst Johannes Paul II. der Jugend der Welt ein riesiges Holzkreuz (Höhe: 380 cm, Breite: 175 cm, Breite der Holzbretter: 25 cm, Tiefe der Holzbretter: 5cm, Gewicht: 31 kg), das jetzige Weltjugendtagskreuz, mit folgenden Worten an: "Meine lieben jungen Menschen, zum Abschluss des Heiligen Jahres vertraue ich euch das Symbol dieses Jubiläumsjahres an: das Kreuz Christi. Tragt es durch die ganze Welt als ein Zeichen für Christi Liebe zur Menschheit, und verkündet allen, dass wir nur im Tod und der Auferstehung Christi Heil und Erlösung finden können." (Papst Johannes Paul II., Rom, 22.04.1984)

Dieser Weg des Kreuzes durch das Erzbistum Paderborn soll auf den Weltjugendtag 2005 aufmerksam machen, 40.000 Jugendliche aus aller Welt werden im Erzbistum Paderborn untergebracht sein, auch in unserer Gemeinde werden Jugendliche untergebracht werden. Mehr dazu weiter unten.

"Der Pilgerweg durch Deutschland ist ein wichtiges Element der geistlichen Vorbereitung auf das große Glaubensfest im August 2005. Er kann zu vorbereitenden Exerzitien werden, die in die tiefere Dimension der Spiritualität des bevorstehenden Weltjugendtags einführen. Unterschiedliche Wallfahrtstraditionen und Orte sollen dabei genauso aufgegriffen werden wie Orte, die für unser diakonisches und politisches Handeln in Geschichte und Gegenwart eine Bedeutung haben. Es wird bei diözesanen Jugendtagen, Jugendwallfahrten, Solidaritätsaktionen usw. mit seiner Präsenz auf den XX. Weltjugendtag hinweisen. Der Weg hat aber nicht nur eine Bedeutung für die Jugendpastoral. Er soll auch ausstrahlen in die Gesamtpastoral der Diözesen. Die einzelnen Bistümer tragen hierbei die Verantwortung für die Gestaltung ihres Wegabschnittes. Der „kreuzbewegte“ Pilgerweg bietet für die Pastoral nicht nur eine außergewöhnliche Chance, sondern ermöglicht auch neue Kooperationsformen zwischen unterschiedlichen Trägern der Wegabschnitte."
Pfarrer Georg Austen
Sekretär des Weltjugendtags,
Deutsche Bischofskonferenz

"Als wir in Rom das Kreuz empfingen, habe ich mir versucht vorzustellen, durch wie viele Hände das Kreuz bereits gewandert ist und für wie viele Menschen in den unterschiedlichsten Ländern der Welt das Weltjugendtagskreuz zu einem ganz besonderen Kreuz geworden ist. ... In mir war und bleibt die Hoffnung, dass wir deutschen Jugendlichen der Aufforderung des Papstes, auf das Kreuz zu schauen und ihm nahe zu kommen, um Jesu willen folgen können."

Diese Hoffnung hat Annedore Wilmes, eine der Diözesandelegierten, die bei der Übergabe des Weltjugendtagskreuzes und der Marienikone am Palmsonntag 2003 in Rom durch Papst Johannes Paul II. an die Jugendlichen aus Deutschland dabei war.

Dabei sein, wenn die Welt kommt...

"Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt" (Hebräerbrief, 13,2)

Die katholische Kirche verbindet weltweit mehr als eine Milliarde Menschen. Eine Eins mit neun Nullen - schwer vorzustellen. Zum Weltjugendtag 2005 zeigen sich Gesichter hinter der Zahl. Junge Menschen aus anderen Ländern kommen nach Deutschland, weil sie unseren gemeinsamen Glauben leben und feiern möchten.

Einige Gäste kommen direkt zu uns. Vor den zentralgen Tagen in Köln suchen sie die direkte Begegnung mit Christinnen und Christen. Das Erzbistum Paderborn hat angeboten, während dieser Tage 40.000 Gäste aufzunehmen.

Werden auch SIE Gastgeber. Lassen Sie die jungen Gäste teilhaben an Ihrem ganz normalen Lebensalltag - und erfahren Sie durch die Besucher unmittelbar vom Leben in anderen Kulturen. Öffnen Sie Ihre Herzen und Türen!

Wir haben Gäste im Haus - Im August 2005 wird diese Idee zur Wirklichkeit. Ein junger Mensch tritt durch die Haustür - müde von der langen Reise, neugierig und unsicher zugleich. Und dem Gastgeber wird es vermutlich ganz ähnlich ergehen. Zwar hat er keine lange Reise hinter sich, aber auch er wird wohl neugierig und unsicher zugleich sein. Es verbindet beide also schon mal, dass sie mit gewissen Unsicherheiten aufeinandertreffen: Wie sind die Anderen wohl? Was essen sie? Wie beginnen sie ihren Tag? Wie praktizieren sie ihren Glauben?
Im gemeinsamen Erleben beginnt das gegenseitige Kennenlernen.

Um ein guter Gastgeber zu sein, braucht es nicht viel. Junge Leute auf Reisen freuen sich über belegte Brote ebenso wie über ein Drei-Gänge-Menü, über einen Platz für ihren Schlafsack genauso wie über ein weiches Bett. Da die Gäste in Köln in Schulen, Turnhallen und ähnlichen Einrichtungen untergebracht werden, haben sie alle einen Schlafsack dabei. Auch sprachliche Barrieren sind meist einfach zu überwinden. Notfalls lässt sich mit Händen und Füßen fast alles verständlich machen!

Wer? Was? Wie?

Fremde Leute im Haus - da kommen viele Fragen auf.
Anlaufstelle für alle Fragen zum "Gastgeber werden" ist die Kirchengemeinde am Ort (bei uns der Pastoralverbund Lichtenau). Im lokalen Organisationskomitee (LOK) werden die Adressen aller Gastgeber gesammelt. Über die Büros in Paderborn und Köln wird dann die passende Zahl von jungen Gästen eingeladden.

Fragen zum "Gastgeber sein" lassen sich am Besten vor Ort und gemeinsam beantworten. Außerdem werden die örtlichen Gastgeber-Gruppen durch Büros auf Dekanats-, Bistums- und Bundesebene unterstützt, so dass man fast sagen kann: Egal welches Problem auftaucht, einem fällt bestimmt eine Lösung dazu ein. Viele Tipps gibt es auch in speziellen Broschüren für WJT-Gastgeber [Link entfernt, da nicht mehr verfügbar].

Wann? Wo?

Die "Tage der Begegnung" zum Weltjugendtag beginnen mit der Ankunft der Gäste. Diese ist für den Donnerstag, 11. August 2005, geplant - allerdings sind die Reisegruppen auf Busse, Bahnfahrpläne und Flugzeiten angewiesen. An welchem Tag und um wie viel Uhr die Gäste genau kommen, wird sich erst in den Wochen kurz vor Ihrer Ankunft entscheiden.

Die jungen Gäste bleiben bis zu ihrer Weiterreise nach Köln am Montag, 15. August 2005.

In diesem Tagen bieten die örtliche Gemeinde und das Erzbistum ein Programm mit vielen Veranstaltungen, wie die Arbeit in einem sozialen Projekt und den Besuch in der Bischofsstadt Paderborn. Dabei können Sie als Gastgeber die Gäste begleiten - oder ihnen morgens etwas Proviant mitgeben und sie am Abend wieder zurück erwarten. Je nach Planungen vor Ort wird sicher auch Zeit für einen gemeinsamen Ausflug oder Spaziergang sein.

Tipp für alle Gastgeber: Keine Angst vor Fehlern! Genauso, wie die Gäste auf Nachsicht hoffen, werden sie selbst nachsichtig sein.


zurück zur Startseite  |  alle Nachrichten anzeigen


  

LOGIN in den ADMINBEREICH

 

 

 

Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr erfahren Ok