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Sonntag, den 10. März 2013, 20:08 Uhr (veröffentlicht von Christian Hölscher) [Permalink]

Vortragsreihe - Durch Vorsorge der Trauer Raum geben

Im Rahmen der Vortragsreihe “Durch Vorsorge der Trauer Raum geben” hatte die Pfarrgemeinde St. Alexander Iggenhausen zum zweiten Vortragsabend in die Alte Schule Grundsteinheim eingeladen, zu dem wieder zahlreiche Interessierte gekommen waren. Rechtsanwalt und Notar Bernhard Rebbe aus Lichtenau referierte zum Thema “Sterben in Würde - aber wie? Die Bedeutung der Patientenverfügung für ein Sterben ohne Apparatemedizin!” So konnte er den Zuhörern die Unterschiede zwischen einer “Vorsorgevollmacht”, einer “Patientenverfügung” und einer “Betreuungsverfügung” vermitteln und was bezüglich Form und Inhalt beim Verfassen dieser Dokumente zu beachten ist. Anhand von anschaulichen Beispielen aus der Praxis erläuterte er, welche Fehler aber auch häufig dabei gemacht werden.

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Er appellierte an die Zuhörer, sich bereits sehr frühzeitig mit diesen für alle so wichtigen Themen auseinanderzusetzen: In der Vorsorgevollmacht sollte ich die Vertrauensperson(en) benennen, die für meine Belange eintreten soll, wenn ich krank und nicht mehr in der Lage bin, meinen Willen zu bekunden. In der Patientenverfügung dagegen sollte ich alle meine Wünsche und Regelungen zu lebensverlängernden Maßnahmen schriftlich hinterlegen. Insbesondere gab er den Rat, dass man mit den Angehörigen diese so wichtigen Angelegenheiten bespricht und die eigenen Vorstellungen zu den Themen Krankheit und Tod darlegt. Sie bilden dann zusätzlich zu den schriftlichen Niederlegungen das Rüstzeug für den/die Bevollmächtigten, um im Sinne des Patienten zu entscheiden. B. Rebbe gab zuletzt auch noch wertvolle Tipps, wie man diese Dokumente absichern kann, so dass die dort getroffenen Regelungen auch jederzeit greifbar sind. Wichtig dabei ist noch, diese Dokumente regelmäßig neu zu datieren und ggf. zu aktualisieren.

Die Vortragsreihe wird im Herbst mit dem Thema “Hospiz” fortgesetzt.

Text: Margret Fleitmann


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