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Samstag, den 03. November 2012, 21:16 Uhr (veröffentlicht von Margret Fleitmann) [Permalink]

Vortragsreihe „Durch Vorsorge der Trauer Raum geben“ gestartet

Mit rechtzeitigem Testament Familienstreitereien vermeiden

Großes Interesse beim Auftakt der Vortragsreihe

Der Pfarrgemeinderat St. Alexander Iggenhausen/Grundsteinheim hat seine Vortragsreihe „Durch Vorsorge der Trauer Raum geben“ gestartet. Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung des PGR gefolgt und erhielten in der Auftaktveranstaltung wertvolle Informationen und Tipps zum Thema „Erben und Vererben – Wie schreibe ich ein gutes Testament“. Die beiden Referenten des Abends, Hans-Bernd Janzen und Volker Jung vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, konnten zu diesem Thema interessante Kennzahlen vermitteln, die viele Zuhörer verblüffte: Nur 15 % der Bundesbürger haben ein Testament gemacht und 70 % aller Erbschaften erfolgen ohne Testament.

Allein in einem Jahrzehnt erben rund fünfzehn Millionen Haushalte Vermögenswerte im Gesamtwert von rund zwei Billionen Euro. Wenn kein Testament hinterlassen wird, tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Wenn jedoch von der gesetzlichen Erbfolge abgewichen werden soll, ist ein Testament notwendig. Was man dabei beachten muss und wie ein solches Testament aussehen soll, wurde in dem Vortrag von Volker Jung deutlich: Er erläuterte das gesetzliche Erbrecht und arbeitete die Unterschiede zwischen einer Erbschaft und einem Vermächtnis heraus. Er riet dazu, entweder ein handschriftliches Testament aufzusetzen oder ein Testament vom Notar verfassen zu lassen. Was ein handschriftliches Testament enthalten muss und auf welche Dinge man achten muss, z. B. bzgl. der Aufbewahrung, stellte er anhand von Beispielen dar. So empfahl er ebenfalls, die Aufteilung des Vermögens prozentual vorzunehmen und keine absoluten Zahlen zu verwenden.

Vortrag (anklicken für Großansicht)
Vortrag (anklicken für Großansicht)

Interessenten sollten sich schon jetzt den nächsten Termin dieser Vortragsreihe vormerken. Im März nächsten Jahres referiert dann Rechtsanwalt und Notar Bernhard Rebbe zum Thema „Patientenverfügung“ und „Vorsorgevollmacht“.


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