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Kath. Pfarrgemeinde
St. Alexander Iggenhausen mit St. Luzia Grundsteinheim

Aktuelle Neuigkeiten

Freitag, den 28. Mai 2021, 18:00 Uhr (veröffentlicht von Christian Hölscher) [Permalink]

Pfarrnachrichten Juni - Fronleichnam u.v.a.m.

Fronleichnam: Der auferstandene Christus ist mitten unter uns!

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Foto: Hiltrud Kröger. Fronleichnam in Iggenhausen im Jahr 2019.

Fronleichnam – damit verbinden wir Prozessionen. Als pilgerndes Volk unterwegs durch die Straßen, singend und betend den Leib des Herrn in der Monstranz dabei: Eine beeindruckende Demonstration unseres Glaubens auch außerhalb des Kirchenraumes. Wir nehmen aber auch wahr, dass dieses Zeichen draußen immer weniger verstanden wird, vielleicht sogar auch von manchen, die den Weg mitgehen. Papst Benedikt sagte einmal in einer Fronleichnamspredigt: „Ohne Illusionen, ohne ideologische Utopien gehen wir auf den Straßen dieser Welt. In uns tragen wir den Leib des Herrn. Wir hüten die feste Überzeugung, dass die Liebe Gottes, Mensch geworden in Christus, stärker als das Böse, die Gewalt und der Tod ist. Das Allerheiligste wird in Prozession durch die Straßen getragen, um zu zeigen, dass der auferstandene Christus mitten unter uns ist und uns zum Himmelreich führt.“ In diesem Jahr müssen wir schon zum zweiten Mal auf die feierliche Ausschmückung dieses Festes wegen der Corona-Pandemie verzichten. Sicher, es gibt feierliche Gottesdienste; es ist auch schön, wenn in einigen Orten unseres Pastoralen Raumes die Stationsaltäre aufgebaut und geschmückt sind, als Einladung zum Gebet, - aber bewusst durch unsere Straße ziehen, das entfällt. Bleiben wir katholische Christen damit unsichtbar? Corona lässt die traditionellen Weisen auch hier, unseren Glauben zu zeigen, so nicht möglich sein, aber es fordert uns heraus, mit unserem Glauben in anderer Weise gegenwärtig zu sein. Sichtbar zu bleiben, vom Heiligen Geist erfüllt unseren Glauben zu bekennen und andere spüren zu lassen: Wir haben eine Botschaft. Eine frohe Botschaft, die uns erfüllt und die es sich lohnt, weiter zu tragen in die Straßen und Häuser unserer Dörfer. Ihn, der im Zeichen des Brotes unter uns ist und nährt; Ihn, der uns herausfordert, selbst füreinander Brot zu sein.

Im Zentrum des Hochfestes stehen Leib und Blut Christ, ER selbst mitten unter uns. In dieser Zeit, in der Prozessionen nicht möglich sind, laden wir in unserem Pastoralen Raum ein, sich IHM auszusetzen, bei IHM zu verweilen, sich von IHM beschenken und bestärken zu lassen. In der Pfarrkirche St. Antonius zu Wünnenberg sind alle eingeladen, nach dem Hochamt bis zur Sakramentsandacht um 18.30 Uhr bei IHM zu verweilen. Dieselbe Möglichkeit besteht in der Pfarrkirche St. Cyriakus zu Kleinenberg in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr. ER setzt sich im Sakrament des Brotes in dieser Zeit uns Menschen dort aus. In der Pfarrkirche St. Marien zu Fürstenberg sind alle, denen es wichtig und wertvoll ist, um 19.00 Uhr zu stillen Anbetung eingeladen.

Firmung im Pastoralen Raum

Im November wird das Sakrament der Firmung den Jugendlichen der Klassen 9 und 10 in unserem Pastoralen Raum gespendet. Die Jugendlichen werden im Juni angeschrieben und erhalten nähere Informationen zur Firmung und zur Firmvorbereitung, die in diesem Jahr, der Situation geschuldet, eher auf digitalem Weg stattfinden wird. Sollte jemand keine Post bekommen, bitten wir darum, sich im jeweiligen Pfarrbüro oder per E-Mail bei Gemeindereferent Wiedenstritt zu melden.

Pfarrer i. R. Johannes Sprenger - Nun also doch Bad Wünnenberg

In der März-Ausgabe der Pfarrnachrichten wurde eine reduzierte Gottesdienstordnung auch mit dem Weggang von Pastor Wippermann und meinen Plänen begründet, eine altersgerechte Wohnung in Paderborn zu suchen. Eine solche Wohnung hatte ich inzwischen gefunden, und eine weitere Möglichkeit – ebenfalls in Paderborn – tat sich auf. Doch dann waren es einige pfiffige Wünnenberger, die von einer freien Wohnung vor Ort im Haus der Gesundheit wussten. Die Plätze dort waren seit langem ausgebucht, doch hatte eine Partei einen Rückzieher gemacht. So wurde ich auf diese Wohnung angesetzt – mit Erfolg. Im Juni werde ich dort meine neue Wohnung beziehen.

Ist damit die gekürzte Gottesdienstordnung hinfällig? Keineswegs! Sicher werde ich weiter gern für Aushilfen etwa in Ferienzeiten oder bei Krankheiten von Mitbrüdern da sein. Aber mit dem Älterwerden darf es dann auch dabei bleiben. Schließlich soll es nicht so weit kommen, dass ein Raunen durch die Kirche geht, wenn ich aus der Sakristei zum Gottesdienst komme: „Schon wieder der Alte!“ Jene, die das jetzt schon tun, bitte ich um liebende Geduld. Also dann weiter hier vor Ort – mit dem Herrn unterwegs.

Johannes Sprenger

Komplette Pfarrnachrichten zum Lesen oder Drucken

In der PDF-Ausgabe der Pfarrnachrichten finden sich viele weitere Informationen:

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In gedruckter Form liegt der Pfarrbrief ab diesem Wochenende in unseren Kirchen aus.

Gottesdienstordnung

Die aktuelle Gottesdienstordnung für Gottesdienste in unserer Gemeinde ist ab sofort HIER ONLINE und steht dort auch zum Ausdrucken zur Verfügung.


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