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Sonntag, den 24. April 2005, 15:26 Uhr (veröffentlicht von Christian Hölscher) [Permalink]

Papst Benedikt XVI. feierlich in sein Amt eingeführt

Zitat: "Wer glaubt, ist nie allein, im Leben nicht und auch im Sterben nicht."
Quelle: Papst Benedikt XVI.

Papst Benedikt XVI.

Vor mehreren hunderttausend Gläubigen aus aller Welt ist Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz in Rom in sein Amt eingeführt worden. In seiner ersten offiziellen Botschaft sagte er: "Die Kirche lebt - die Kirche ist jung. Sie trägt die Zukunft der Welt in sich und zeigt daher auch jedem Einzelnen den Weg in die Zukunft". In italienischer Sprache sagte Benedikt XVI.: "Wer glaubt, ist nicht allein - im Leben nicht und auch im Sterben nicht."

Petersplatz

Der neue Papst wandte sich auch an die "Brüder aus dem jüdischen Volk, mit dem wir durch ein großes gemeinsames geistliches Erbe verbunden sind, das in den unwiderruflichen Verheißungen Gottes seine Wurzeln schlägt". Die Menschheit verglich Benedikt XVI. mit einem "verlorenen Schaf, das in der Wüste keinen Weg mehr findet". Die "Kirche als Ganze" müsse sich "auf den Weg machen, um die Menschen aus der Wüste herauszuführen zu den Orten des Lebens - zur Freundschaft mit dem Sohn Gottes".

Joseph Ratzinger betonte, er wolle sein Amt in Kollegialität und Zusammenarbeit ausführen. Es gehe nicht darum, "meinen Willen zu tun, nicht meine Ideen durchzusetzen, sondern gemeinsam mit der ganzen Kirche auf Wort und Wille des Herrn zu lauschen". Armut, Hunger und Einsamkeit in der Welt dürften sich nicht weiter ausbreiten. Demütig bezeichnete sich Joseph Ratzinger als "schwacher Diener" für eine Aufgabe, die "alles menschliche Vermögen übersteigt".

Papst Benedikt XVI.

Unter Beifall der Gläubigen erinnerte Benedikt XVI. an seinen verstorbenen Vorgänger auf dem Papstthron. "Wie verlassen fühlten wir uns nach dem Heimgang von Johannes Paul II." Doch der Glaube habe geholfen, sagte der neue Papst. Zum Abschluss erteilte Papst Benedikt XVI. den Segen "Urbi et Orbi", der Stadt und dem Erdkreis. Im offenen Wagen fuhr er dann über den Petersplatz und segnete die Menge.

In der Zeremonie hatte Benedikt XVI. den Fischerring und das Pallium als Zeichen der päpstlichen Macht erhalten. Hunderttausende Gläubige klatschten Beifall, als hohe Kurienkardinäle Joseph Ratzinger den Ring über den Finger streiften und die weiße Wollstola über die Schulter legten. Der Ring ist das Symbol für den ersten Papst Petrus, den "Menschenfischer". Das Pallium aus Lamm-Wolle weist auf die Aufgabe des Papstes als obersten Hirten hin.

Papst Benedikt XVI.

Der feierliche Gottesdienst hatte um 10.00 Uhr begonnen. Schon Stunden zuvor waren zehntausende Menschen auf den Petersplatz geströmt, um an der Amtseinführungs-Messe teilzunehmen. Nach Angaben des Vatikans nahmen auf dem Petersplatz und den umliegenden Straßen rund 350.000 Menschen an der Messe teil. Weitere 50.000 verfolgten die Zeremonie auf Großbildleinwändern in der Stadt. Allein aus Deutschland waren 100.000 Pilger in die Ewige Stadt gereist.

Quelle: Tagesschau.de

Die Predigt von Papst Benedikt XVI. lässt sich auf der Internetseite des Vatikan komplett auf deutsch nachlesen.


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