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Aktuelle Neuigkeiten

Sonntag, den 06. Dezember 2015, 20:00 Uhr (veröffentlicht von Christian Hölscher) [Permalink]

Messdiener sammeln für den Warenkorb Lichtenau

Wie in den letzten Jahren unterstützt unsere Pfarrgemeinde im November die Initiative „Warenkorb Lichtenau“. Der Warenkorb Lichtenau ist eine Kooperation des Pastoralverbundes Lichtenau, der Freien-Christen-Gemeinde Lichtenau e.V., des Caritasverbandes im Dekanat Büren e.V., der Caritaskonferenzen in der Region Lichtenau und der Stadt Lichtenau. Der Warenkorb erhält Lebensmittel aus den Lebensmittelmärkten im Stadtgebiet und Umgebung. Diese werden von Ehrenamtlichen abgeholt, zu Lebensmittelpaketen zusammengestellt und an Bedürftige mit einem Berechtigungsschein gegen einen symbolischen Betrag abgegeben. In der Vorweihnachtszeit besteht ein erhöhter Bedarf an Lebensmitteln. Daher möchten wir in unseren Gemeinden wieder die Möglichkeit geben haltbare Lebensmittel (Mehl, Zucker, Reis, Nudeln, Süßigkeiten, Konserven etc.) oder auch Geld zu spenden. Mit den Geldspenden werden von den Ehrenamtlichen des Warenkorbs Obst und Gemüse und auch Milchprodukte zugekauft. Es werden keine Geldbeträge an die Bedürftigen gegeben. Montags, Mittwochs und Freitags können die Bedürftigen Lebensmittel abholen.“

Bitte auf die Bilder klicken, um sie in groß anzuzeigen:

Warenkorb 2015 Warenkorb 2015 Warenkorb 2015 Warenkorb 2015

WORT AN ST. MARTIN: Vom Martinsspiel zur Martinsrealität -Impuls

Wie oft haben wir gesungen und singen von dir noch heute: „Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind …“

Wie oft haben wir gesungen und singen von ihm noch, den du trafst: „Im Schnee da saß ein armer Mann, hat Kleider nicht, hat Lumpen an …“

Wie oft haben wir gesungen und singen von dir noch heute: „Sankt Martin mit dem Schwerte teilt den warmen Mantel unverweilt …“

Wie oft haben wir gesungen und singen von dir noch heute: „Sankt Martin gibt den halben still …“

Wie oft haben wir da zugeschaut und schauen noch heute fasziniert zu: Dem Martinsspiel mit Mantelteilung und Geschenk an einen anonymen Bettler.

Wie oft haben wir dabei die Martinslaterne getragen und tragen sie noch heute: Diese Lichter erleuchten den Weg und bringen Licht in die Welt.

Nun aber, im Jahr 2015, wird aus diesem Martinsspiel die Martinsrealität: Ganz konkrete Menschen aus fernen Ländern sind zu uns gekommen oder unterwegs zu uns. Sie sind durch Vertreibung oder Perspektivlosigkeit in Not geraten. Jetzt sind wir in deiner Rolle: Wir teilen wie du – den Mantel und mehr, ein Dach über dem Kopf, unsere Erfahrung, unsere Zeit. Schön, dass viele mit-teilen!

Manche aber tun sich schwer damit, haben Angst vor Fremden, vor zu vielen Menschen in Not. Wir hoffen, dass diese sich öffnen und auch mit-teilen. Gib du uns allen den Anstoß, dass dein Beispiel auch heute gilt zum Teilen mit unseren neuen Nachbarn. Dann kommt ganz konkret neues Licht in die Welt.

Nach diesem Impuls vom Diözesankomitee „Vom Martinsspiel zur Martinsrealität“, den jede Kirchengemeinde bekommen hat, haben die Messdiener unserer beiden Orte Lebensmittel gesammelt und zum Messdienerüben mitgebracht. Heute, am 30.11. 2015, hat eine kleine Gruppe Messdiener als Vertretung die gesammelten Lebensmittel nach Lichtenau zum Warenkorb gebracht. In den Räumlichkeiten waren drei Ehrenamtliche und nahmen die Lebensmittel entgegen. Die Ehrenamtlichen erzählten uns ihre Aufgaben. Um 13:30 beginnt ihr Dienst. Von Bäckereien und Lebensmittelläden werden ihnen dann Waren gebracht. Die Bedürftigen werden auf die 3 Tage aufgeteilt, damit eine geregelte, ruhige Abgabe stattfinden kann. „Je nachdem, wie viele Lebensmittel geliefert werden, fällt die Ausgabe aus“, berichtete uns eine Ehrenamtliche. Heute wurde sehr viel Brot und viele Brötchen geliefert, aber kaum Obst. Umso dankbarer waren sie, dass wir einen großen Korb Äpfel mitbrachten. Für unsere Flüchtlingsfamilie aus Grundsteinheim nahmen wir die Kiste mit Lebensmittel mit. Im Nachbarraum wurde ein Treffpunkt für die Flüchtlinge eingerichtet. Montags von 18.00–20:00 Uhr ist er geöffnet. Wir hatten Glück, dass schon jemand da war und wir uns in dem Treff umsehen konnten. Neben einem Kicker sahen wir noch zwei gemütliche Sitzecken, einen Büchertisch und einen Basketballkorb. Getränke und ein Kuchen standen auch bereit. Auch dieser Treff wird von Ehrenamtlichen geleitet. Hier trafen sich letzte Woche 50 Flüchtlinge, Betreuer und Interessierte. Vier Messdienerinnen begleiteten mich zu unserer Flüchtlingsfamilie. Wir wurden herzlich empfangen. Die Mutter und die zwei Töchter setzen sich zu uns und unterhielten sich mit uns ein wenig. Die ältere Tochter geht in die Bonifatiusschule in Paderborn und besucht mit ihrem Bruder dort eine Klasse für Flüchtlinge. Die jüngste Tochter geht zur Grundschule in Lichtenau und kann sehr gut deutsch. Es war ein sehr angenehmer Besuch. Auf dem Nachhauseweg tauschten sich unsere Messdienerinnen rege aus über ihre Eindrücke.

Text und Fotos: Angela Wächter.


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