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Papst an Jugendliche: eine Botschaft "gegen den Zeitgeist" Benedikt XVI. erhofft sich vom kirchlichen Weltjugendtag 2011 in Madrid ein deutliches Signal an junge Menschen gegen den Zeitgeist. Das sagte er bei seinem traditionellen sonntäglichen Mittagsgebet in Castelgandolfo. Er zitierte das Motto des Briefes an Jugendliche, den er in den letzten Tagen veröffentlicht hat; es stammt aus dem 2. Kapitel des Kolosserbriefes: „Verwurzelt in Christus und auf ihn gegründet, stark im Glauben". Wörtlich meinte der Papst: „Das ist eindeutig ein Aufruf, der gegen den Zeitgeist geht! Denn wer schlägt denn jungen Leuten heute noch vor, in etwas verwurzelt oder unerschütterlich zu sein? Man lobt doch heute eher die Unsicherheit, die Mobilität, die Wollust -- lauter Aspekte, ... » Video ansehen

Benedikt XVI. empfängt Shimon Peres Am Donnerstagmorgen empfing Papst Benedikt XVI. den israelischen Präsidenten Shimon Peres zu einem 40 minütigen Gespräch in Castel Gandolfo. Peres schenkte dem Papst eine Menorah aus Silber. Im Schlusskommuniqué zum Ende des Treffens wurde die Verurteilung jedweder Form der Gewalt im Mittleren Osten bekräftigt und die Hoffnung ausgedrückt, dass die Wiederaufnahme der direkten Gespräche zwischen Israelis und den Palästinensern dabei helfen möge, ein respektvolles Einvernehmen gegenüber den legitimen Anliegen beider Völker zu erreichen. Zum Thema der Beziehungen zwischen dem Staat Israel und dem Heiligen Stuhl wünschte man, dass die laufenden Gespräche zwischen den beiden Parteien zu guten Erge ... » Video ansehen

Jugendliche, müht euch um die Würde des Menschen Ich begrüße gleichfalls die Teilnehmer am dritten lateinamerikanischem Kongress der Jugend, der in den nächsten Tagen in der Stadt Los Teques in Venezuela stattfinden wird. Das Treffen, das von der Jugendabteilung des Bischofsrates in Lateinamerika organisiert wird, trägt das Thema: „Gehen wir zusammen mit Jesus, um unseren Völkern das Leben zu bringen." Ich lade alle Anwesenden dazu ein, an dieser bedeutenden Initiative teilzunehmen, die den Blick auf Jesus Christus, den Sohn des lebendigen Gottes richten wird. Mit seiner Gnade möget ihr die Kraft finden, die dazu antreibt, für die Ursachen einzutreten, die den Menschen Würde geben und den Völkern in der Entwicklung helfen. Liebe Jugendliche, ... » Video ansehen

Papst: „Kein Friede ohne Umweltschutz!" Ohne Respekt gegenüber der Umwelt kann es keinen Frieden geben. Das sagte Papst Benedikt XVI. an diesem Sonntagmittag nach dem Angelusgebet in Castelgandolfo. Er bezog sich dabei auf den „Tag für die Bewahrung der Schöpfung", der in Italien am 1. September begangen wird. in typisch sommerlicher Sonntag in Castelgandolfo: Punkt 12 Uhr betete der Papst im Innenhof seiner Sommerresidenz das Mittagsgebet. Mehrere Tausend Pilger und Besucher aus der ganzen Welt beteten mit. Nach dem Angelus begrüßte Benedikt XVI. die Anwesenden. Benedikt XVI. hat seine Verbundenheit mit den 33 in Chile verschütteten Bergleuten von San Jose bekundet und zum Gebet für ihre Rettung aufgerufen. Bei seinem Mittagsgebet am Sonnt ... » Video ansehen

Papst fordert internationales Eingreifen in Somalia „Meine Gedanken sind in Mogadischu, von wo immer neue Nachrichten von grausamer Gewalt kommen und das gestern Schauplatz eines neuen Blutbades war. Ich bin den Familien der Opfer nahe und allen, die in Somalia unter Hass und Instabilität leiden. Ich hoffe, dass die internationale Staatengemeinschaft keinen Einsatz scheut, den Respekt für das Leben und für die Menschenrechte wieder aufzubauen." » Video ansehen

Papst: Habt keine Angst vor der Wahrheit Jeder Mensch braucht in seinem Leben andere Menschen, die ihm nahe sind, Freunde etwa und Familie. Jeder Mensch braucht aber in seinem Leben auch Begleiter auf dem Glaubensweg. Das betonte Papst Benedikt XVI. an diesem Mittwoch bei seiner Generalaudienz in Castel Gandolfo. Solche Gefährten könnten beispielsweise geistliche Begleiter, kluge Beichtväter oder Heilige sein. Alle Katholiken sollten Glaubensvorbilder haben, denen sie sich besonders nahe fühlen, empfahl Benedikt. „Mir persönlich ist durch meine Studien der heilige Augustinus ein ganz persönlicher Freund und Lebensgefährte geworden. Sein Leben war erfüllt von der Suche nach Wahrheit. Die war nicht leicht zugänglich, er hat viele Umwege ma ... » Video ansehen

Benedikt XVI.: Eine Zivilisation der Liebe bauen Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag an das Fest „Maria Königin" (22.8.) erinnert. Beim Angelusgebet in Castelgandolfo sagte er, an der Mutter Jesu werde der Sinn der Worte des Tagesevangeliums deutlich: „Die Letzen werden die Ersten sein und die Ersten die Letzten." (Lk 13,30) Das kleine und einfache Mädchen aus Nazareth sei zur Königin der Welt geworden. Ihre Königsherrschaft stehe in völliger Abhängigkeit zu der von Jesus Christus: „Er ist der Herr", so der Papst. „Ihn hat Gott nach der Schmach des Kreuzestodes erhöht über alle Geschöpfe der Erde". (Phil 2,9-11) Maria sei die erste, die durch die „schmale Tür" zum Gottesreich gegangen sei, die Jesus eröffnet habe und die allen offen stehe, die demüti ... » Video ansehen

Papst ruft zu Solidarität mit Flutopfern in Pakistan auf „Meine Gedenken sind in diesem Augenblick bei der Bevölkerung Pakistans. Die große Überschwemmung, unter der sie leidet, hat sehr viele Opfer gefordert und viele Familien obdachlos gemacht. Ich vertraue alle tragischerweise Betroffenen der erbarmenden Güte Gottes an; ich versichere allen Famililen und allen Menschen, die wegen dieses Unglücks leiden, meine geistliche Nähe. Ich hoffe, dass es unseren Brüdern und Schwestern, die so sehr geprüft werden, nicht an unserer Solidarität und nicht an konkreter Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft fehle." » Video ansehen

Papst erinnert an Pius X. Ein ‚konservativer Reformer' unter seinen Vorgängern auf dem Papstthron stand an diesem Mittwoch im Zentrum der Papstaudienz: der heilige Pius X. Das Pontifikat des ersten im 20. Jahrhundert gewählten Papstes habe die Kirche tief geprägt, so Benedikt XVI. Pius habe seinen Antrieb in Reformbemühungen gehabt, zunächst in der römischen Kurie, dann aber auch in der Priesterausbildung und in akademischen Institutionen wie dem von ihm gegründeten päpstlichen Bibelinstitut, dem Biblicum, hier in Rom. Sein Motto: „instaurare omnia in Christo", „alles in Christus erneuern." Sein Augenmerk lag auf der Glaubensbildung der Christen durch einen Katechismus, „einfach, klar und präzise" verfasst, so Benedikt XVI. » Video ansehen

Papst: Angelus am Fest Mariä Himmelfahrt Tausende von Menschen haben am Sonntag Morgen in Castel Gandolfo mit dem Papst das Fest Mariä Himmelfahrt gefeiert. Bei seiner Messe in der Pfarrkirche erinnerte der Papst daran, dass Pius XII. das Dogma von der Aufnahme Mariens in den Himmel im November vor genau sechzig Jahren verkündet hat. Maria sei „zutiefst eingeschrieben ins Geheimnis Christi". Wie sie würden wir alle einmal „in Gottes schöpferischer Liebe aufgehoben und geborgen mit unserem ganzen Leben und unserem ganzen Sein", so Papst Benedikt. » Video ansehen

Generalaudienz: Papst erinnert an Märtyrer des 20. Jahrhunde Benedikt XVI. betet für die Opfer der Überschwemmungen von Neiße und Oder. Das sagte er an diesem Mittwoch in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo bei seiner Generalaudienz. Auf polnisch meinte der Papst: „Ich bin geistlich allen nahe, die in den letzten Tagen wegen der Überschwemmungen gelitten haben. Ich bitte Gott, ihnen die Kraft zu geben, die Schwierigkeiten zu überstehen. Mögen die Menschen guten Willens großzügig und effizient helfen!" Die Generalaudienz im Innenhof der Papstvilla in den Albaner Bergen war von herzlicher Stimmung geprägt; etwa viertausend Menschen waren gekommen, darunter auch Kinder aus einem Ferienlager in Ostia. Der Papst erinnerte in einer kurzen Betrachtung an große Mär ... » Video ansehen

Papst: Glaube kann Berge versetzen Erwartet den Herrn mit wachsamem Herzen und antwortet ihm großzügig und mit Liebe, so der Appell von Papst Benedikt XVI. beim Angelusgebet. Das Sonntagsevangelium aufgreifend betonte der Papst, dass die freudige Erwartung seines Wiederkommens zu einem intensiveren Leben drängt, das reich ist an guten Werken. Der Christ ist eingeladen, die Dinge ohne Egoismus zu gebrauchen und ohne den Durst besitzen oder beherrschen zu wollen, sondern gemäß der Logik Gottes, der Logik der Aufmerksamkeit für den anderen, der Logik der Liebe. In diesem Zusammenhang erinnerte der Papst an einige Heilige, an Dominikus, Clara von Assisi, Edith Stein und Maximilian Kolbe, deren Feste die Kirche in den kommenden Tagen feiert ... » Video ansehen

Papst trifft Ministranten Papst Benedikt XVI. hat am Mittwoch Besuch von rund 53.000 Messdienern aus ganz Europa bekommen. Die Begegnung erinnere ihn „an die Zeit, als ich selber Ministrant war", sagte das 83-jährige Kirchenoberhaupt in seiner Begrüßung der Jugendlichen. Die Generalaudienz auf dem Petersplatz war der Höhepunkt einer internationalen Ministrantenwallfahrt, die in diesem Jahr zum zehnten Mal stattfand. 45.000 der teilnehmenden Mädchen und Jungen stammen aus Deutschland. Benedikt XVI. ermutigte die Messdiener, ihrem Einsatz für die Kirche treu zu bleiben. „Die Eucharistie ist das größte Geschenk, das Christus uns hinterlassen hat." Die jungen Gläubigen sollten bereit sein, auch im Alltag dafür einzustehen und soga ... » Video ansehen

Internationale Ministrantenwallfahrt in Rom Auf dem Petersplatz ist heute morgen eine Statue des heiligen Tarcisius aufgestellt worden, des Patrons der Ministranten. Er weist auf die internationale Ministrantenwallfahrt hin, die vom 2. bis 4. August stattfindet. Höhepunkt für die 53.000 Messdiener aus aller Welt wird die Teilnahme an der Generalaudienz des Papstes am nächsten Mittwoch sein. Thema der Wallfahrt ist: An der wahren Quelle trinken. Morgen früh treffen sich die Ministranten zur Messe in Sankt Paul vor den Mauern. Tarcisius, Patron der Messdiener, ist Protomartyrer der Eucharistie: Er wurde von römischen Soldaten getötet, als er die Hostie zu Inhaftierten brachte. » Video ansehen

Angelus mit Papst Benedikt in Castel Gandolfo Die Ferien sind nach den Worten von Papst Benedikt XVI. auch eine Chance, von schlechten Gewohnheiten Abstand zu nehmen. Die Urlaubszeit gebe Gelegenheit, die gewohnten Bahnen zu verlassen, so Benedikt in seiner Ansprache an die deutschsprachigen Pilger: „Einen herzlichen Gruß richte ich an alle Gäste deutscher Sprache, heute besonders an die Pilger aus Eschweiler bei Aachen. Die Urlaubszeit gibt uns Gelegenheit, die gewohnten Bahnen zu verlassen und an einem schönen Platz Ruhe und Erholung zu finden. Abstand nehmen wollen wir auch innerlich von unseren schlechten Gewohnheiten, von Zorn und Bosheit, von übler Nachrede, vom „alten Menschen mit seinen Taten", wie wir heute in der Lesung aus dem Kolosse ... » Video ansehen

Benedikt XVI.: Trauer über die Opfer von Duisburg "Liebe Brüder und Schwestern, ich habe die Tragödie von Duisburg, bei der viele junge Menschen ums Leben kamen, mit tiefer Trauer aufgenommen. Ihren trauernden Angehörigen und Freunden sowie den vielen Verletzten erbitte ich den Trost und Beistand des Heiligen Geistes." » Video ansehen

Papst: Trauer um Duisburger Opfer "Unserem barmherzigen himmlischen Vater vertraue ich heute besonders die jungen Menschen an, die gestern in Duisburg auf tragische Weise ums Leben gekommen sind. Ihren trauernden Angehörigen und Freunden sowie den vielen Verletzten erbitte ich den Trost und Beistand des Heiligen Geistes. Der Herr segne euch alle." » Video ansehen

Benedikt XVI.: Beten wir mit der Kirche, nicht allein „Wie die Jünger im Evangelium dieses Sonntags fragen auch heute viele Menschen: „Beten, wie geht das?" Jesus selbst war ein großer Beter. Und mit dem Vaterunser lehrte er uns vor allem, dass Gott ein uns liebender Vater ist, der unsere Bitten hört und der das Beste für uns will. Wenn wir das verinnerlichen, wird unser Gebet lebendig und kraftvoll." So der Papst an diesem Sonntag zu den Gläubigen in Castel Gandolfo. Benedikt XVI. drückte weiter seine große Trauer über das Unglück von Duisburg aus: „Unserem barmherzigen himmlischen Vater vertraue ich heute besonders die jungen Menschen an, die gestern in Duisburg auf tragische Weise ums Leben gekommen sind. Ihren trauernden Angehörigen und Freunden sowi ... » Video ansehen

Benedikt XVI. schreibt den dritten Band seines Jesusbuches In Castelgandolfo nimmt die Ferienzeit des Heiligen Vaters ihren Lauf, in der er vor einigen Tagen die Vorbereitung des dritten Bandes seines großen Werkes über Jesus begonnen hat. Nachdem die vergangenen Monate dem Manuskript des zweiten Bandes gewidmet waren, der Passion und Auferstehung behandelt, dessen Übersetzungen und Herausgabe in diversen Sprachen jetzt vorbereitet werden und der im nächsten Frühjahr in den Buchhandlungen erscheinen wird, hat Benedikt XVI. jetzt den dritten und letzten Teil in Angriff genommen, der den „Evangelien der Kindheit" gewidmet sein wird. Im Monat Juli werden auch alle Privataudienzen unterbrochen, ebenso die Generalaudienzen, welche im August wieder aufgenommen ... » Video ansehen

Raffael: Vom Vatikan an die Themse Wolle, Seide und Goldfäden. Die Herrlichkeit hat selbst nach 500 Jahren nicht nachgelassen und strahlt noch immer aus den Bildern und Wandteppichen Raffaels auf. Vom 8. bis 17. September wird es möglich sein, sie in einer Ausstellung Raffaels zu bewundern: Kartone und Wandteppiche aus der Sixtinischen Kapelle im Victoria and Albert Museum in London, eine Ausstellung organisiert in Zusammenarbeit mit den Vatikanischen Museen. Es ist ein großes Geschenk Papst Benedikt XVI.' zum Anlass seines Besuches in Großbritannien. Zum ersten Mal werden sieben Originalkartone gemeinsam ausgestellt- oder auch die Vorbereitungsmodelle in Farbe, von dem Meister aus Urbino zwischen 1515 und 1516 gefertigt, un ... » Video ansehen

Angelus zum Wort Gottes und zum Urlaubsgenuss Die heutige Botschaft Papst Benedikts zum Mittagsgebet abgestimmt auf die Urlaubszeit: Der Mensch braucht Ruhezeiten, Phasen der Regeneration und der Einkehr: „Das heutige Sonntagsevangelium von Maria und Marta lehrt uns, wie wichtig die großzügige Gastfreundschaft ist. Aber was der Mensch wirklich braucht, ist das Wort Gottes, auf das Evangelium muss der Mensch ganz notwendig hören. Der Herr macht deutlich, dass Maria richtig handelt, indem sie nicht wie Marta in tüchtiger Gastfreundschaft durch das Haus eilt, sondern Jesus zuhört. So zeigt uns das Evangelium, dass wir füreinander da sein sollen, aber an erster Stelle das Wort Gottes miteinander teilen müssen, das unser höchstes Gut ist." » Video ansehen

Normen für schwere Vergehen in der Kirche angepasst Die Kongregation für die Glaubenslehre hat eine Anpassung der so genannten Normen für schwere Vergehen veröffentlicht, approbiert von Papst Benedikt XVI. am vergangenen 21. Mai, gemeinsam mit den Maßnahmen des Dikasteriums des Vatikan in Fällen der Schändung der Eucharistie und der Beichte und in Fällen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen durch Kleriker. In der aktuellen Revision der Normen ändert sich auch die Verjährung für diese Typen von Delikten, die von zehn auf zwanzig Jahre ansteigt und die auch nach dieser Zeit noch geahndet werden können. Von Bedeutung ist die Gleichsetzung von Minderjährigen und Personen, die nur begrenzte Fähigkeit haben, ihre Vernunft zu gebrauchen und Opfe ... » Video ansehen